Kibos Tagebuch

Kibos Tagebuch

Hallo

ich bin Kibo no Tama, das ist japanisch und heißt soviel wie Juwel der Hoffnung. Mein Name ist japanisch, weil ich ein Exemplar einer japanischen Hunderasse bin, die Shiba Inu heißt. Shiba Inu bedeutet soviel wie kleiner Hund. In meinen früheren Leben hatte ich einen anderen Namen. Früher nannte man mich Tiki.

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Geboren bin ich am 25. November 1994, so genau weiß man das aber nicht, aber von zwei Tierärzten wurde mein Geburtsjahr auf das Selbe geschätzt. Den Tag weiß eigentlich keiner, den hat mein jetziges Herrchen und Frauchen festgelegt, sie waren der Meinung jeder hat einen Geburtstag zu haben, auch ich.

Mein Leben verlief nicht so wie es sich meine Hundemama bestimmt für mich gewünscht hätte. Es ging schon los als ich noch jung war, nach einem Jahr, war ich meienem Besitzer wohl zu viel geworden und ich landete ich im Tierheim. Es sollte nicht das letzte mal in meinem Hundeleben sein.

Ein neues Herrchen holte mich eines Tages da raus und hatte auch gute Pläne mit mir. Dabei blieb es dann aber auch, es war wieder ein Jahr vergangen und ich war wieder tierheim gelandet. Schöner Mist.

Aber ich sollte dort aber nicht lange dauern, da holte mich ein neues Herrchen und Frauchen zu sich nach Hause. Fast hätte ich dort ein zu Hause für immer gehabt, aber das Schicksal schlug abermals 2006 bei mir zu. Mein Herrchen starb, um mich kümmerte sich fortan keiner mehr so recht. Ich flog aus dem Haus und fristete mein Dasein in einem Garten, ohne jegliche Ansprache oder menschlichen Kontakt, manchmal frage ich mich, wieso, ich weiß es nicht.

Als meine Gesundheit schlechter wurde, beschloss man abermals, naja ihr wisst schon. So landete ich im Tierheim in Bruchsaal. Das war im Dezember 2006 kurz vor Weihnachten. Die versuchten mich erstmal wieder hoch zu päppeln, denn ich war rasseldürr bei meiner Ankunft.

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Die netten Tierheimmitarbeiterinnen brachten mich auch zum Tierarzt, der mir eine Zahnsanierung machte, damit ich wieder essen konnte. Dann pasierte was komisches, da kamen drei Damen, die auch Shibas hatten, guckten mich an, knuddelten und streichelten mich, gingen mit mir spazieren und sagten sie kommen wieder, aber das dauert leider noch etwas. Ein paar Nächte später, ging es mir nicht gut, ich fiel plötzlich um. Die Tierheimtanten fanden mich am anderen morgen und brachten mich gleich zum Tierarzt.

Als ich wieder wach wurde, fehlte mir das Fell am Bauch, der Tierarzt meinte ich hätte Glück gehabt, fast hätte er mir nicht mehr helfen können, da meine Gebärmuttervereiterung schon so schlimm war. Irgendwann ging es zurück ins Tierheim. Mir ging es immer noch nicht gut, aber ich ertrug die Schmerzen geduldig. Nur Essen und Trinken konnte ich nicht, ich musste immer wieder erbrechen. Wieder kam der Tierarzt zu mir, machte eine Blutuntersuchung und meinte später, dass ich Babesiose hätte und mein Leben nur noch am seidenen Faden hinge und fast wäre ich auch gestorben.

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Aber die Tierheimtanten gaben so schnell nicht auf und päppelten mich wieder hoch. Schon wieder. Dann kam einer der Damen, die mich vor Weihnachten besucht hatten wieder und brachte auch ihren Mann mit. Der ging kurz mit mir spazieren, verfrachtete mich wenig später ins Auto. Hier saß ich nun neben einen anderen Shiba Inu, der Yumi hieß. Dann fuhren wir weg. Es sollte ein paar Stunden daueren, bevor wir vier in meinen neuen zu Hause ankamen.

Kurz darauf bin ich nochmal umgefallen, weshalb mich mein neues Herrchen nach Frankfurt in die Tierklinik brachte. Dort wurde festgestellt das ich an Epilepsie leide. Seit dem ich aber meine Ernährung darauf eingestellt bekam, lebe ich recht gut damit.

Dann im Oktober 2007, Rudelzuwachs bei uns im Haus, es zieht ein weiter Shiba bei uns ein. Chichi! Noch sehr jung hält sie mich mit ihren Spielattacken ganz schön auf Trapp. Tja so leben wir nun mit Herrchen, Frauchen und drei Shibas unter einen Dach, bis heute.

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